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"Lautstark Richtung Sarg": Punkkonzert am 3. Oktober
Mit einem etwas anderen Konzert möchte die Zentrale Anlaufstelle Hospiz am Tag der Deutschen Einheit auf etwas aufmerksam machen, das uns alle angeht, das man aber am liebsten verdrängt: Das Sterben, den Tod und die Trauer. Themen, die in vielen Musikrichtungen aufgegriffen werden, schließlich ist die Musik eine universelle Sprache, für jeden und überall auf der Welt verständlich.
Mit dem Konzert will die Zentrale Anlaufstelle Hospiz, die Mitglied im Berliner Netzwerk für Suizidprävention ist, zum einen neue Zielgruppen für die Auseinandersetzung mit Lebensend- und Vorsorgethemen gewinnen. Zum anderen soll ein Zeichen gesetzt werden, dass Punk und Heavy Metal sich auf lebensbejahende Weise mit der Endlichkeit des Lebens, der Radikalität des Todes und der Trauer um Verluste auseinandersetzen können.
Vor diesem Hintergrund stellen sich vier Berliner und Brandenburger Bands im Bi Nuu im U-Bahnhof Schlesisches Tor dem Publikum vor, wollen mit knackigen Arrangements, High-Speed-Tempi, Stakkato-Gitarren-Sounds oder melodischer Schwere ihre musikalischen Botschaften verkünden. „Unsere Musik kann durch ihre Energie und die ehrlichen Texte dazu beitragen, über den Tod und Endlichkeit nachzudenken, aber auch das Leben zu feiern. Alle Lieder sind selbstgemacht, Beschönigen nichts und fordern die Konventionen heraus“, erklärt ZAH-Leiter Thomas Palavinskas. Neben seinem Auftritt als Sänger der Band GrossstadtPiraten wird er den Abend moderieren und über die Bedeutung der Vorsorge für das Lebensende und die Beratungsarbeit der ZAH informieren.
Der Eintritt zum Konzert ist frei, dafür ist eine Anmeldung unbedingt erforderlich!
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