Dokumentation - 21. Fachtagung Palliative Geriatrie
2. Oktober 2026
Leben und Sterben in Würde: Alles nur schöner Schein?
Palliativgeriatrische Sorgeangebote verlässlich gestalten
Spannende Vorträge, tolle Stimmung, zufriedene Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Die ausverkaufte 21. Fachtagung Palliative Geriatrie Berlin war wieder ein Erfolg, und dies vor allem im Sinne unseres Anliegens: Der Beförderung der Palliativen Geriatrie.
Auf der diesjährigen deutschsprachig-internationalen Tagung unter Schirmherrschaft von Karin Prien, Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend drehte sich alles um das Thema: "Leben und Sterben in Würde: Alles nur schöner Schein?"
In den Vorträgen ging es darum vor allem um Fragen wie: "Gibt es eine wirklich gelebte, an Palliativer Geriatrie ausgerichtete Versorgungspraxis?", "Wodurch zeichnet sich diese aus?", "Woran können Betroffene, aber auch Mitarbeitende oder die Zivil- und Fachgesellschaft, diese erkennen?" Und letztlich: "Was muss getan werden, damit palliativgeriatrische Pflege und Medizin, eine an den betroffenen Menschen ausgerichtete Kommunikation, ethische Aspekte und der sorgsame Umgang mit Lebensend-Fragen verlässliche Realität werden?"
Fragen, die die Referentinnen und Referenten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aus verschiedenen Richtungen und vor dem Hintergrund ihrer unterschiedlichen Professionen beleuchteten. Eine passende und nachdenkenswerte Einführung gab dabei der Festredner Giovanni Maio, der zu den führenden Stimmen der Medizinethik im deutschsprachigen Raum zählt. In seinen zahlreichen Publikationen und öffentlichen Auftritten setzt sich der Direktor des Instituts für Ethik und Geschichte der Medizin an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg für eine werteorientierte Medizin ein. Auch in seinem Vortrag auf der Fachtagung mahnt er an, dass alte Menschen nicht nur eine funktionierende Pflege bräuchten, sondern vor allen Dingen Pflegende, die mit ihnen in echtem Kontakt sind und sie als wertvolle Menschen anerkennen.
Impressionen von der 21. Fachtagung Palliative Geriatrie
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Interessierte Zuhörer im Auditorium. -
Keynote Speaker Prof. Dr. med. M.A. phil. Giovanni Maio aus Freiburg/Breisgau. -
Die diesjährige Fachtagung war bis auf den letzten Platz ausverkauft. -
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Giovanni Maio referierte über die "Kunst des Sorgens in einer sich verändernden Welt". -
Tagungsleiter Dirk Müller mit Monika Fuchs, der wissenschaftlichen Leiterin. Dr. med. Monika Fuchs aus Ulm. -
"Zwischen Haltung und Hochglanz", so der treffende Titel des Vortrags von Monika Fuchs. -
Andrea Eder von der Caritas Socialis aus Wien. -
"Zwischen Haltung und Hochglanz", so der treffende Titel des Vortrags von Monika Fuchs. -
Gerontologin Juliane Vogel aus Gießen. -
Unionhilfswerk-Mitarbeiter Nico Otremba brachte einige der bunten "Pallis" unters Volk. -
Talkrunde mit Dirk Müller (Moderation, ganz links). -
Monika Fuchs, Andrea Eder und Andrea von der Heydt (v. l.). diskutieren zum Tagungsmotto. -
Interessierte Zuhörer auf allen Rängen. -
Der Kongress singt ... -
Donald Ilte, Leiter der Abteilung Pflege in der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege. -
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Die Pfisterin & der Schäfer mit ihrem Programm „Wer Lieder hat ist nie allein …“ . Foto: Ch. Fuhrmann -
Fotos: C. Pfister
Dank unserem Hauptsponsor!
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Leben und Sterben in Würde: Alles nur schöner Schein?
Wie es gelingt, palliativgeriatrische Sorge zu gestalten.
Menschen, die ein Sorgeangebot für pflegebedürftige oder von einer Demenz betroffene Nahestehende suchen, sind häufig verzweifelt. Sie wünschen sich eine gute und passende Versorgung durch einen ambulanten Pflegedienst, in einer Demenz-WG oder im Pflegeheim. Doch ihre Hoffnungen scheitern schnell an einer unüberschaubaren und kostspieligen Versorgungslandschaft. Sie sehen sich konfrontiert mit Anbietern, die sich vielfach als fachlich kompetent oder zertifiziert ausgeben. Oder die durch ein schickes, hotelähnliches Setting überblenden, was an altershospizlicher Haltung fehlt. Durch die „palliativgeriatrische Brille“ gesehen, offenbart sich mitunter rasch, dass nicht immer drinsteckt, was ein Hochglanzflyer verheißt.
Auf der diesjährigen Tagung fragen wir uns deshalb: Gibt es eine wirklich gelebte, an palliativgeriatrischen Prinzipien ausgerichtete Versorgungspraxis? Wodurch zeichnet sich diese aus? Was zeichnet die zugrunde liegende Haltung und Fachlichkeit aus und woran können Betroffene, aber auch Mitarbeitende oder die Zivil- und Fachgesellschaft diese erkennen? Und letztlich: Was muss getan werden, damit palliativgeriatrische Pflege und Medizin, eine an den betroffenen Menschen ausgerichtete Kommunikation, ethische Aspekte und der sorgsame Umgang mit Lebensend-Fragen verlässliche Realität werden?
Tagungsleitung
Tagungsleitung
wissenschaflt. Leitung I Referentin
Mitwirkende & Vorträge
Referentin
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Machen Assessmentinstrumente in der pallialivgeriatrischen Sorge Sinn?
Möglichkeiten der Schmerzerkennung von alten Menschen (mit Demenz)
(Präsentation)
Referentin
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Wenn Pflege weh tut.
Verdacht auf Vernachlässigung und Gewalt in der Pflege
Referentin
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Sich um ethische Fragen in der Palliativen Geriatrie sorgen.
Das neue Grundsatzpapier der Fachgesellschaft Palliative Geriatrie.
(Präsentation)
wissenschaflt. Leitung I Referentin
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Zwischen Haltung und Hochglanz.
Woran sich gute palliativgeriatrische Versorgung erkennen lässt.
Referent
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Gute Pflege bis zuletzt.
Die Sorge der Landesverwaltung um die Güte der Pflege im Land Berlin.
Grußwort
Referent
Referent
Tagungsleitung
Referent
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Kooperation mit dem Bestatter?
Sind Bestattungsvorsorgen vertretbar und worauf muss geachtet werden?
Referent
Referentin
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Palliative Geriatrie als kommunale Sorgekultur praxisnah.
Tragfähige Netze gestalten, damit niemand allein bleibt.
Referentin
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Gesundheitliche Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase.
Was es braucht, damit GVP/ACP für Bewohner, Nahestehende und Mitarbeitende wirkt.
Kontakt
- +49 30 / 4 22 65-838
- fachtagung@palliative-geriatrie.de
Vielen Dank für die Unterstützung
- Otto Berg Bestattungen (Hauptsponsor)
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