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Trauercafé des Hospizdienst Nord
Über die „Letzten Dinge“ im Leben zu sprechen ist vielen Menschen ein Bedürfnis, anderen dagegen fällt es schwer. Doch das Sprechen oder Zuhören kann ein guter Weg sein aus Trauer und innerer Einsamkeit.
Am 11. Februar lud das offene Trauercafé des Ambulanten Hospizdienst Nord des Unionhilfswerks zum ersten Mal Menschen in dieser besonderen Lebenssituation zum Austausch. Bei Kaffee, Tee und einem Stück Kuchen sollte Trauernden Raum gegeben werden, um über ihre Erfahrungen mit Verlust und Abschied, mit dem Sterben geliebter Menschen und ihren ganz persönlichen Trauerweg ins Gespräch zu kommen. Eine Einladung, der sechs Interessierte folgten und die gemeinsam mit Trauerbegleiterin Petra Behrend vom Hospizdienst ins Gespräch kamen.
In gute, verbindende Gespräche kamen, denn: „Das tiefe Tal der Trauer gemeinsam mit anderen Menschen zu durchschreiten, ist oft hilfreich. Natürlich durchlebt jeder diesen Prozess anders und jede Trauer braucht ihre ganz individuelle Zeit. Aber das Darüberreden, gemeinsames Erinnern an schöne, lustige, wichtige Momente kann sehr befreiend und tröstlich sein“, erklärt Petra Behrendt.
Neben dem Trauercafé, das sich als Angebot ohne festen Teilnehmerkreis versteht, soll es in diesem Jahr auch eine geschlossen Trauergruppe geben. Ein erster Termin steht noch nicht fest, die Gruppe wird sich dann aber einmal im Monat in den Räumen des Hospizdienstes an der Schlieper Straße treffen.
Das Trauercafé fand in den Räumlichkeiten von Otto Berg statt, wir danken dem Reinickendorfer Unternehmen für die Unterstützung.
Das Trauercafé des Ambulanten Hospizdienst Nord findet jeden 2. Mittwoch im Monat von 16-17.30 Uhr statt, die nächsten Termine sind der 11. März und der 8. April.
Wo: Otto Berg Bestattungen, Residenzstraße 68, 13409 Berlin
Kontakt: Petra Behrendt, Tel. 0176 18490314
Die Veranstaltung ist kostenfrei, um Anmeldung wird gebeten.
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